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Manifest der Nachhaltigkeit

Überschwemmungen, Wirbelstürme, extreme Dürre – scheinbar täglich werden wir mit Meldungen darüber konfrontiert, wie Naturextreme anderen Teilen der Welt zusetzen und eine Schneise der Zerstörung und schweres Elend hinterlassen.

Hierzulande befinden wir uns in einer privilegierten Lage, denn derartige Bilder kennen wir bislang vor allem aus dem Fernsehen. Jeder hat die Freiheit, einfach umzuschalten oder wegzusehen. Doch wir sind gut beraten, es nicht zu tun. Denn solche Ereignisse sind nicht weniger als hochdringliche Warnsignale. Die zunehmend heißen, trockenen Sommer führen den Beweis dafür an, dass der Klimawandel real und längst vor unserer Haustür angekommen ist. Eine Naturkatastrophe, die sich genau in diesem Moment in Zeitlupe vor unseren Augen abspielt – doch ihr Ausmaß haben wir in der Hand. Noch.

Unser heutiger Wohlstand beruht in weiten Teilen auf Verhaltensweisen, die auf Kosten kommender Generationen gehen. Schädliche Gewohnheiten sind, oft unbewusst, ein fester Teil unserer täglichen Routine. Das Handeln eines Einzelnen mag dabei auf den ersten Blick eine zu vernachlässigende Rolle spielen – doch genau in der kollektiven Verbreitung dieser Annahme liegt ihre Gefahr. Denn wenn aus der Annahme letztlich eine Überzeugung wird, ist das Gewissen des Einzelnen als Instanz ausgeschaltet und macht langfristig den Weg frei für das Unheil aller.

Die Wirtschaft bildet hier keine Ausnahme: Eine freie Wirtschaft, die die Endlichkeit der Ressourcen und die Wahrung der Menschenwürde als Grundprinzipien respektiert, könnte langfristig der Schlüssel zu mehr globalem Wohlstand sein. Die Realität sieht jedoch anders aus: Gespickt mit unkontrollierten Auswüchsen, bringt die Weltwirtschaft die Ökosysteme und den sozialen Zusammenhalt an ihre Grenzen und darüber hinaus. Dabei wirkt die mantraartige Beschwörung des grenzenlosen Wirtschaftswachstums als ultimative (und letztendlich unerfüllbare) Bestimmung als Brandbeschleuniger.

Währenddessen ist die Trivialität der Themen, die das öffentliche Leben beherrschen, symptomatisch für eine globale Prioritätenlage, die billigend die Vernichtung einer ganzen Lebensgrundlage in Kauf nimmt. Dabei kommt der „Point of no return“, also der klimatische Kipppunkt, der den Beginn einer nicht mehr aufzuhaltenden, verheerenden Kettenreaktion markiert, gnadenlos näher. Mit Blick auf die schiere Dimension dieses Pulverfasses auf der einen und einer unerklärlichen Apathie auf der anderen Seite ist man versucht, sich selbst in Resignation zurückzuziehen. Doch das wäre falsch.

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Wie der KolibriJeder tut, was er kann –
wir auch.

Die unermüdlichen Anstrengungen des kleinen Kolibris in dieser Legende stehen sozusagen sinnbildlich für die Rolle unserer Agentur bei der Bewältigung dieser globalen Krise: Wir mögen am Ende nur ein kleines Licht sein, dafür aber ein helles. Und wir sind nicht alleine: Überall auf der Welt gibt es noch viele weitere Kolibris, die sich unbeirrt für die gute Sache einsetzen. Im besten Fall werden es immer mehr – denn was vielleicht noch viel wichtiger ist als die Taten selbst, ist ihre Inspirationskraft.

Auch wir wollen inspirieren und den Schulterschluss mit all jenen suchen, die nicht tatenlos zuschauen, sondern einen Unterschied machen wollen. Als Werbeagentur haben wir einen vielfältigen Kundenstamm, der sich über unterschiedlichste Branchen erstreckt. Somit können wir als Multiplikator für Verbesserungen fungieren – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern durch gelebte Überzeugung. Denn am Ende es geht vor allem darum, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Jeder, so gut er kann.

Vision

Wir ordnen unser tägliches unternehmerisches Handeln dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen unter und inspirieren damit eine breite Masse an Wirtschaftsakteuren, sich anzuschließen und gemeinsam nach einer generationsübergreifenden Wahrung des ökologischen Gleichgewichts zu streben.